Highways to Heaven und der Cambrian Way

Reise Nr.: HTH

Auf dem Cambrian WayDer Cambrian WayCraig Goch Damm, Elan Valley

Dauer: 14 Tage/13 Nächte
Unbegleitete Reise
Ganzjährig tägliche Anreise möglich


Der » "Wales Way" ist ein Streckennetz, das auf drei nationalen Straßen entlang der Nord- und der Westküste sowie durch das grüne Herz von Wales führt.

Mit diesem Reisevorschlag begeben Sie sich auf den Cambrian Way mitten hinein in das grüne Herz von Wales (einer der besagten Strecken des „Wales Way“). Der „Cambrian Way“ schlängelt sich über 300 Kilometer von der Nordküste zur Südküste über die A570, quer durch die beeindruckenden Landschaften zweier Nationalparks – dem Snowdonia Nationalpark im Norden und dem Brecon Beacon Nationalpark im Süden. Im Norden empfängt Sie das prachtvolle Seebad Llandudno und im Süden erwartet Sie Wales weltoffene Hauptstadt Cardiff.
Als berühmtes i-Tüpfelchen obenauf, präsentiert sich Ihnen diese Reiseidee in Kombination mit Wales`fünf schönsten Straßen, die nicht umsonst den Namen „Highways to Heaven“ (Straßen zum Himmel) tragen!


Tag 1: Manchester Flughafen – Llandudno, ca. 130 km

Ankunft in Manchester und Übernahme des Mietwagens. Sie verlassen Manchester gen Westen. In der Umgebung von Holywell, kurz hinter der imaginären Grenze England-Wales, können Sie erste Bekanntschaften mit der Geschichte des Christentums in Wales machen. Versetzen Sie sich in die mysthische Legende über die Entstehung der Winefride`s Quelle, besuchen vielleicht die imposante Ruine Basingwerk Abbey, bummeln im Anschluss durch Holywells malerische Gassen und genießen bei frischen Scones mit Marmelade und Clotted Cream das etwaige Spektakel auf dem Wochenmarkt. Ins Seebad Llandudno ist es nicht mehr weit.

2 Übernachtungen in/um Llandudno

Tag 2: Llandudno und Umgebung

Einmal im Jahr herrscht im Seebad Llandudno der Ausnahmezustand: Dann sind die wunderschönen viktorianischen Villen entlang der Promenade mehr als nur Überbleibsel einer längst vergangenen Zeit und der sonst so friedliche Kurort erwacht zum Leben. Wir sprechen von der Llandudno Victorian Extravaganza, die stets am ersten Wochenende im Mai stattfindet. Mit ihrem prachtvollen Umzug, den herrlichen Kostümen und den aufwendigen Dekorationen erinnert die Extravaganza an die Blütezeit des Ortes.
Eingebettet zwischen den beiden Hügelkuppen Great Orme und Little Orme, fährt seit 1902 eine Standseilbahn auf den Great Orme, von dem aus Sie einen wunderbaren Blick auf Llandudno und seine Strände haben.
Ganz wie es sich für ein britisches Seebad gehört, können Sie am Abend auf dem Pier Ihr Glück versuchen, dem einarmigen Banditen ein paar Pfund zu entlocken.

Tag 3: Start des Cambrian Ways, Llandudno – Betws-Y- Coed, ca. 35 km

35 Kilometer Tagesetappe heute klingen nach nicht viel, werden Sie sich skeptisch sagen. Doch gut Ding will bekanntlich Weile haben und es gibt unterwegs einiges zu entdecken, für das es sich lohnt, etwas Zeit zu nehmen! Zum Beispiel für das benachbarte Conwy mit seiner alles überragenden Burg und parallel dem kleinsten Haus Großbritanniens.
Gartenenthusiasten werden von den Bodnant Gardens begeistert sein und sicher viele Anregungen für den heimischen Garten finden. Die abwechslungsreiche Gestaltung und die riesige Sammlung von Pflanzen aus aller Welt machen Bodnant zu einem der schönsten Gärten in Wales.

3 Übernachtungen in/um Betws-Y-Coed

FAKULTATIV: Gerne können wir für Sie auch weitere Übernachtungen in Betws-Y-Coed buchen, sollten Sie an mehr Zeit zum Wandern Interesse haben.

Tag 4: Mount Snowdon und der Llanberis Pass, ca. 95 km

Der Snowdonia Nationalpark, der auch als das Herz von Wales bezeichnet wird, ist ein absoluter Höhepunkt – nicht nur, weil sich hier die höchsten Berggipfel befinden. Die Region zeigt das Land in seiner schönsten und ursprünglichsten Form. Hier ist die alte Wildheit noch zu spüren, das vormals harte Leben hat sich in die bruchsteinernen Häuser und Gesichter der Bewohner gezeichnet. Der Llanberis Pass, einer der o. g. fünf schönsten "Himmels"-Straßen, führt Sie direkt am Fuße des Mount Snowdon vorbei, den Sie entweder sportlich zu Fuß erklimmen können oder gemütlich per Bergbahn. Egal wie Sie sich entscheiden – ein Augenschmaus steht Ihnen auf jeden Fall bevor!

Tag 5: EVO Triangle und Llangollen, ca. 130 km

Die Hauptstraße aus den englischen Midlands nach Snowdonia ist eine beliebte Ferienroute. Für Autofahrer, die bereit sind, eine etwa 32 km lange Schleife zu nehmen, können dem britischen Supercar-Magazin EVO, das diese Route als Teststrecke verwendet, nacheifern. So kam der „Abstecher“ zu seinem Namen „EVO-Dreieck“ (EVO Triangle).
Llangollen ist das Tagesziel! Kurz vor dem viktorianischen Zeitalter war der Llangollen-Kanal als Abzweigung des Shropshire Union Canal, einem sog. Narrowboat-Kanal, gebaut worden. Das spektakulärste Stück diese Kanals ist das Pontcysyllte-Aquädukt, das Sie in einem Narrowboat überqueren können.

Tag 6: Betws-Y-Coed – Porthmadog, ca. 40 km

Die heutige Tagesetappe ist hinsichtlich der zu fahrenden Strecke erneut eher als gemütlich zu bezeichnen. Aber das war es auch schon mit „gemütlich“!
Bevor Sie Betws-Y-Coed verlassen, können Sie sich noch mit der direkten Ortsumgebung näher beschäftigen; z.B. mit dem althergebrachten Wirtschaftsgut Wolle in der Tregwynt Woolen Mill. Wenn Sie Mittwoch oder Freitag unterwegs sind, können Sie in Llanrwst den Wochenmarkt erleben, auf dem meist auch lebende Tiere verkauft werden. Die Kaufverhandlungen können da oft zu einem echten Spektakel werden…
In den Llechwedd Slate Caverns bietet sich Ihnen die Möglichkeit, während der „Victorian Mine Tour“ in eine der alten Minen einzufahren und im Anschluss diese hüpfend weiter zu entdecken. Ja, Sie haben richtig gelesen – hüpfend! Ein Teil der Schieferhöhlen wurde mit Trampolinnetzen bespannt! Die haben Ideen, die Waliser!

1 Übernachtung in/um Porthmadog

FAKULTATIV: Gerne können wir für Sie auch 2 Übernachtungen in Pothmadog buchen, sollten Sie Interesse an einem Zusatzausflugstag rund um die Lleyn Halbinsel haben.

Tag 7: Porthmadog – Rhayader, ca. 125 km

Bevor Sie dem Cambrian Way weiter gen Süden folgen, steht heute Vormittag gleich als erstes das Tageshighlight auf dem Programm, was Sie sich auf gar keinen Fall entgehen lassen dürfen: Portmeirion!
Im weiteren Verlauf nach Rhayader, kürzen Einheimische gerne den Weg zwischen Machynlleth und Llanidloes ab und fahren an Llyn Clywedog vorbei. Es ist eine fast durchweg kurvenreiche und holperige Straße, die dennoch breit genug für zwei Fahrspuren ist. Und da Sie ja inzwischen „Einheimischer“ sind…, kommen Sie diesem Tipp bestimmt gerne nach!

2 Übernachtungen in/um Rhayader

Tag 8: Cambrian Mountains und der Aberystwyth to Rhayader Way, ca. 110 km

Die Cambrian Mountains und der „Aberystwyth to Rhayader Way“ ist der Dritte der fünf walisischen „Highways to Heaven“. Der Weg führt Sie zur Devil`s Bridge und den Devil`s Bridge Waterfalls sowie seiner dazugehörigen Sage, wie die Brücke zu ihrem Namen kam. Das Seestädtchen Aberystwyth lockt mit kleinen Gassen voller hübscher Cafés und Läden, einer alten Burg und dem überall riech- und schmeckbaren Meer. Vielleicht mögen Sie sich bei einem Erkundungsbummel die Füße vertreten und kehren in einem der Restaurants zum Lunch ein. Fisch wird hier natürlich Groß geschrieben!

Tag 9: Rhayader – Abergwesyn Pass - Brecon Beacons, ca. 170 km

Der Abergwesyn Pass von Tregaron nach Llanwrtyd Wells führt über viele Singletrack-Abschnitte (Singletrack = eine Fahrbahn für beide Fahrtrichtungen) durch eine fast brutal wirkende, wilde Landschaft aus Mooren, Steilhängen, Kiefernwäldern und wogenden Bächen. Die goldene Mitte des Passes wird dominiert von teils steilen Haarnadelkurven, die auch gerne als Devils Staircase (Teufeltreppe) bezeichnet werden. Geschwindigkeit ist definitiv nicht das Thema, sondern Gemütlichkeit und Genuß – der Weg ist heute das Ziel! Sie können sich zudem einer Lavendelfarm sowie dem kuriosen Bücherdorf Hay-on-Wye widmen.

3 Übernachtungen im Brecon Beacon Nationalpark

Tag 10: Wandern im Brecon Beacon Nationalpark

Heute empfehlen wir Ihnen, sich auf Schusters Rappen durch die Brecon Beacons zu begeben, die beste Möglichkeit, diesen wunderschönen Nationalpark kennen zu lernen. Schlagen Sie also beim Frühstück kräftig zu und lassen sich von Ihren Gastgebern ein Lunchpaket zusammen schnüren. In den Brecon Beacons liegen zwischen Sandsteinbergen herrlich grüne Täler, Wasserfälle, Moore und archäologisch bedeutende Stätten. Die Gegend zeichnet sich durch weite, hügelige und auch kahle Landschaften aus – und das Beste: sie ist fast menschenleer! Im Gegensatz zum Pembrokeshire Nationalpark und Snowdonia Nationalpark findet man hier, bis auf wenige Zentren, kaum Touristen vor, dafür absolute Stille und fast Einsamkeit!

Tag 11: Rund um den Brecon Beacon Nationalpark, ca. 200 km

Auch heute empfehlen wir Ihnen, die Wanderboots möglichst griffbereit zu haben, denn nahe Penderyn haben Sie die Chance, einmal hinter die Kulisse eines Wasserfalls zu schauen. Haben Sie nach diesem schönen Spaziergang eventuell Durst bekommen? Dann nichts wie auf nach Penderyn selbst. Hier befindet sich nicht nur die kleinste Whisky Distillery der Welt sondern auch Wales` einzige. Nein, Korrektur – sie hat ja jetzt Konkurrenz im Norden bekommen!
Dan yr Ogof so heißt das National Showcaves Centre Wales, was Ihnen mal wieder eine unglaubliche Höhlenlandschaft präsentiert. Und Llandeilo, die „coole Hauptstadt von Carmarthenshire“, wie sie von der Londoner Presse genannt wird, wartet mit vielen Boutiquen und Cafes sowie der Legende von Dinefwr Castle auf Ihren eventuellen Besuch. Von hier startet sozusagen auch die letzte der „Highways to Heaven“-Strecken, der Black Mountain Pass. Dieser Bergpass wird nach den Dreharbeiten von Jeremy Clarkson auch als „Top Gear Road“ bezeichnet (Autofans unter Ihnen ist die britische TV-Sendung Top Gear und ihr Moderator Jeremy Clarkson sicher ein Begriff…)!

Tag 12: Brecon Beacons – Cardiff, ca. 100 km

Wussten Sie, dass Wales sogar preisgekrönte Weine keltert? Wenn Sie mögen, dann begeben Sie sich auf eine geschmackliche Tour durchs Land und probieren Sie Weine in den Vineyards entlang des südlichen Cambrian Way.
Wie Sie inzwischen bestimmt schon festgestellt haben, hat Wales mehr Burgen und Schlösser pro Quadratkilometer zu bieten als jedes andere Land; 641 um genau zu sein! Und Caerphilly Castle ist ein Parade-Exemplar! Sie ist die größte Burg in Wales und – nach Windsor Castle – die zweitgrößte in ganz Großbritannien.

2 Übernachtungen in Cardiff

Tag 13: Cardiff

Die Hauptstadt von Wales ist so kompakt, dass nichts weiter als 15 Minuten entfernt liegt. Das heißt also, Sie können die Stadt gemächlichen Schrittes erforschen oder noch besser mit dem Fahrrad! Erkunden Sie bei Interesse das Millennium Stadium und bummeln im Anschluss über die St. Mary Street. Cardiff wird auch „City of Arcades“ genannt, denn gerade ihre vielen historischen Shopping-Arkaden machen sie einzigartig. Aufwendig und mit viel Liebe zum Detail sind und werden sie restauriert. Die Cardiff Bay ist eine der prestigeträchtigsten Wasserkanten Europas. Hier steht das Wales-Millennium-Center, die Heimat der walisischen Staatsoper und des reisenden Musiktheaters sowie das Senatsgebäude der walisischen Nationalversammlung. In der Cardiff Bay befinden sich ebenfalls seit 2013 die neuen Studios von BBC Wales, wo beliebte Fernsehprogramme wie Doctor Who, Casualty, Upstairs Downstairs und das walisische Drama Pobol y Cwm (die am längsten laufende TV-Seifenoper der BBC) produziert werden.

Tag 14: Abschied nehmen

Rückflug ex Cardiff oder Bristol. Sollten Sie von Bristol zurück fliegen und das vielleicht erst gegen Abend, so könnten Sie die Fahrt nach Bristol noch mit einem Stopp im Wye Valley verknüpfen. Das Wye Valley liegt im äußersten Südosten von Wales, an der Grenze zu England, über weite Strecken des River Wye. Im 18. Jh. gehörte ein Ausflug ins Valley zum guten Ton einer jeden bürgerlichen Erziehung. Und was damals zum guten Ton gehörte, sollte auch heute zum guten Ton gehören, oder? Besichtigen Sie eventuell Tintern Abbey, ein unbeschreibliches Wirtschaftsimperium des frühen Mittelalters, bis Heinrich VIII der Kirche in seinem Land den Garaus machte.


Reisepreis pro Person im DZ: ca. 2355,- €




Vermittlungsleistungen:

- Flug ab/bis Deutschland (oder europäisches Ausland) nach Manchester und von Cardiff o. Bristol zurück
- 13 Übernachtungen in landestypischen B&B`s der gehobenen Mittelklasse » erfahren Sie hier gerne mehr
- Übernachtung im DZ mit eigenem Bad oder Dusche und WC
- Mietwagen Economy (Schaltung, Typ Opel Corsa o.ä.) inkl. aller Kilometer und Versicherungen
- 13 x Walisisches Frühstück
- Reiseversicherungspaket bis 64 Jahre (ab 65 J. Aufpreis)
- sämtliche Steuern und Gebühren
- Reiseführer Wales inkl. Wandervorschlägen (pro Zimmer)
- ausführlicher Reiseverlauf (pro Zimmer)
- umfangreiches Zusatzinfomaterial zum Download
- QualityPlus » Was ist das

Exklusiv: Einweggebühr Mietwagen, umgerechnet ca. 230,- € (vor Ort zu zahlen)


BITTE BEACHTEN SIE:

Obiger Preis stellt nur einen Richtwert dar. Der Preis ist abhängig vom Reisezeitraum, den zum Anfragezeitpunkt verfügbaren Unterkünften, dem tagesaktuellen Wechselkurs und der Anreiseoption.


SIE HABEN FRAGEN ODER MÖCHTEN INDIVIDUELLE ANPASSUNGEN VORNEHMEN? Wir beraten Sie gerne und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme: info@luettje-toern.de oder 05345-4939583 (April - September: Mo. - Fr. 09:00-13:00 Uhr / Oktober - März: Mo. - Do. 08:00-17:00 Uhr, Fr. 08:00-13:00 Uhr oder TERMINVEREINBARUNG!)


Haben wir Ihr Interesse an dieser tollen Reise geweckt? Wir freuen uns auf Ihren Buchungsauftrag!



Mit Ausfüllen und Abschicken des hinterlegten Formulars beauftragen Sie uns, passend zu Ihren Reisedaten die Autorundreise „Highways to Heaven und der Cambrian Way“ auf Verfügbarkeit bei den einzelnen Leistungsträgern vor Ort zu überprüfen. Das kann 1-3 Arbeitstage Zeit in Anspruch nehmen.

Kann die Reise zum angegebenen Preis (oder darunter) bestätigt werden, betrachten wir dies in Folge als
verbindlichen Buchungsauftrag und senden Ihnen ein weiterführendes Formular zur Zahlungsabwicklung zu.

Reisen Sie nicht zu zweit bzw. paarweise im Doppelzimmer sondern alleine, zu dritt o. ä., erstellen wir vorab selbstverständlich ein unverbindliches Preisangebot, da eine solche Anfrage stets einer Mischkalkulation unterliegt. Das Gleiche gilt, wenn die Reise auf Grund mangelnder Verfügbarkeiten oder erheblicher Wechselkursschwankungen nur noch zu einem höheren Preis buchbar ist.


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Autorundreise Highways to Heaven und der Cambrian Way


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